Ein Vorschlag zur Legalisierung von eBike Tuning

Unser offizielles badassGirl Chiara

Unser offizielles badassGirl Chiara

Zunächst einmal muss man feststellen, dass unsere Kunden tunen wollen. Sie wollen schneller fahren. Sie wollen selbst entscheiden, wann sie ihr eBike wie einsetzen. Sonst gäbe es uns nicht.

Die eBike-Hersteller befürchten anscheinend bei einer Zunahme getunter eBikes negative Konsequenzen für ihre Branche. Die genauen Beweggründe sind uns nicht bekannt, wir vermuten, dass die Fahrradindustrie ihre historisch begründete Sonderstellung im Straßenverkehr oder zur Erholung in der Natur nicht gefährden will, und deswegen - quasi in vorauseilendem Gehorsam - den Schulterschluss zur Gesetzgebung sucht.

Der Gesetzgeber hat eigentlich wenig Veranlassung zu einer Neuregelung der StVO, vor allen Dingen mit Blick auf die mannigfaltigen, komplizierten und aufwändigen Konsequenzen. Auch eine Übernahme des amerikanischen Systems (meist eine 20-Meilen/ 32km/h -Restriktion, höhere Dauerleistung) würden das Problem nicht lösen und schwerlich weniger Aufwand produzieren.

Eine pragmatische Lösung könnte sein, die StVO mittels Gesetzgebungsprozess, in einem Unterparagraphen, mit einer Art Sondergenehmigung für getunte eBikes zu erweitern. Dafür müssten dann die folgenden Kriterien erfüllt sein: Anwendung nur ausserhalb geschlossener Ortschaften und Anwendung nur auf nicht asphaltierten Wegen. Ferner eine Versicherungs, die wir gerne mit jeder badassBox verkaufen würden - schließlich ist dieses Gerät ja jenes, das die Situation erst herstellt - und an die Seriennummer der badassBox gebunden ist. Das Pedelec muss mit abgenommener badassBox Tuningmaßnahme wieder vollkommen legal im Straßenverkehr einsetzbar sein und mit aufgesetzter badassBox klar als getunt erkennbar sein.

In diesem Bild würden alle Beteiligten profitieren, warum sollte das nicht möglich sein? Bitte liked uns auf Facebook, wenn ihr der Meinung seid, dass wir dafür eine Petition einreichen sollen.